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Schwibbögen

Schwibbögen sind ein fester Bestandteil der Erzgebirgischen Volkskunst. Was uns heute eine weihnachtliche Stimmung beschert, hat eine interessante Vorgeschichte. Der Name an sich leitet sich von seiner Bogenform ab und ist in ähnlicher Form in der Architektur wieder zu finden. In einigen früheren Schwibbögen wurden Sonne, Mond und Sterne dargestellt. Aber auch der Alltag der Bergleute und ihrer Familien wurde in den Motiven verkörpert. Die auf dem Bogen aufgesetzten Kerzen waren Ausdruck der Sehnsucht der Bergleute nach dem Tageslicht. Eines der bekanntesten Motive stellt Bergleute, einen Schnitzer und eine Klöpperin dar. Dies waren die Haupterwerbsquellen der erzgebirgischen Landbevölkerung des 18. Und 19. Jahrhunderts. Außerdem gibt es noch Motive aus der christlichen Weihnachtsgeschichte oder den Wald mit dazugehörigen Tieren.

Schwibbögen


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Bis weit ins 20. Jahrhundert wurden die Schwibbögen vorwiegend aus Metall gefertigt. Nach dem zweiten Weltkrieg bis heute ist Holz als Werkstoff am verbreiteten. Meistens in der Advents- und Weihnachtszeit werden sie noch heute in die Fenster gestellt und geben den Häusern ein gemütliches Amiente. Damit es auch weit außerhalb der Erzgebirgsregion hübsch leuchten kann, gibt es eine große Auswahl an Schwibbögen zu erwerben. Die meisten Modelle sind aus hellem, naturbelassenem Holz. Sie zeigen schöne, detaillierte Weihnachtsmotive und werden mittlerweile alle mit elektrischen Kerzen beleuchtet. Diese Handwerkskunst hat ihren Preis und kostet durchschnittlich, je nach Größe, Motiven und Herstellungsfirma, 100 – 200 Euro.